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Zwei Vize-Titel bei den Deutschen Mastersmeisterschaften


Auf gleich zwei Meisterschaften war der Schwimmclub Westerbach am vergangenen Wochenende am Start. Während die Mastersschwimmer sich in Köln bei den Deutschen Meisterschaften mit der Elite spannende Duelle lieferten, waren die Wettkampfmannschaften bei den Kreismeisterschaften im Einsatz.
Bei den Deutschen Mastersmeisterschaften der Langstrecken auf der 50m Bahn in Köln, nahm der SCWE mit 14 Aktiven teil. Herausragend war der Deutsche Vize-Titel für Henning Steinhagen (Jg. 69) über 200m Rücken. Frank Rögner (Jg. 70) sicherte sich den 5. Platz über 200m Brust. Auch in den Staffelwettbewerben schwammen die Eschborner Teams vorne mit. Die 4x200m Freistilstaffel konnte sich in der Besetzung Henning Steinhagen, Lars Platacis, Sebastian Hofer und Bastian Szerbakiwski mit neuem Vereinsrekord den Vize-Titel sichern. Zu einem 3. Platz reichte es für Marc Heimann, Frank Rögner, Bernhard Veeck und Sebastian Hofer über 4x200m Brust. Yurie Nakajima, Monika Hirte, Christjane Seufert und Antje Hansen schwammen über 4x200m Brust in neuem Vereinsrekord auf den 5. Rang.
In Oberursel war ein Großteil der Wettkampfschwimmer bei den Kreismeisterschaften des Hoch- und Main-Taunus-Kreises im Einsatz, wo erstmals die beiden Kreise gemeinsam gewertet wurden. Der SCWE siegte im Medaillenspiegel mit 77 Titeln souverän vor dem Gastgebenden SC Oberursel mit 49 Titeln und ist damit für ein Jahr die unumstrittene Nr. 1 im Kreisschwimmsport. Erfolgreichster Teilnehmer war Christian Bauer (Jg. 97) mit sechs Titeln, gefolgt von Reka Klement (ebenfalls Jg. 97), Max Krekel (Jg. 99) und den Brüdern Lucas (Jg. 95) und Moritz (Jg. 96) Wolf mit jeweils fünf Titeln. Weitere Titelträger bei den bestbesetzten Kreismeisterschaften seit über 10Jahren mit über 1300 Starts wurden Mareike Wanschura (Jg. 92), Sara und Max Bacher (Jg. 98 und 2000), Alexander Pohl (Jg. 94) sowie Carl-Philipp Senze (Jg. 98), die jeweils vier Titel feiern durften. Drei Titel auf der 25m Bahn im Oberurseler Hallenbad sicherten sich Tabea Sander (Jg. 98) und Johanna Bauer (Jg. 99), doppelte Titelträger wurden Alexandra Büchling (93), Karin Grebe (95), Nina Fischer (97), Carmen Franiczek (98), Manuel Baum (95) und Marcel Brümmer (98). Kreismeister 2008 dürfen sich außerdem noch nennen: Laura Iaccarino, Jennifer Schmied, Nicola Grebe, Nina Grexa, Anna-Lena Hock, Viviane Urmann, Haruka Matsushima, Emma Ostrem, und Georg Bacher.
Es wären noch einige Titel hinzugekommen, jedoch stiegen vielen Leistungsträger aufgrund von Krankheit aus dem Wettkampf aus, um eine Verschlechterung der Gesundheit nicht zu riskieren.
Auch in den Staffelwettbewerben waren die Eschborner sehr erfolgreich. Sechs von acht Staffelsiegen gingen nach Eschborn. Der Nachwuchs ließ keinen Zweifel an seiner Vormachtstellung und landete bei den Damen und Herren jeweils Doppelsiege in den Freistil- und Lagenstaffeln. In den offenen Staffeln konnten sich zumindest die Damen in beiden Staffeln durchsetzen, was angesichts des Ausfalls der kompletten ersten Viererformation sehr bemerkenswert war. Eileen Hohmann und Karin Grebe (beide Jg. 95) gaben ihr Debüt in der ersten Staffelmannschaft und schwammen zusammen mit Mareike Wanschura (Jg. 92). In der Lagenstaffel sprang sogar die Jugendcheftrainerin Laura Iaccarino ein. In der Freistilstaffel wurde das Team von Jennifer Schmied (Jg. 91) komplettiert.
Bis zu den Osterferien mit großem Trainingslager in Südfrankreich wird die Mannschaft sich nun komplett auf die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Jugend (DMSJ), welche am kommenden Wochenende in Höchst mit dem Landesentscheid in die zweite Runde gehen, konzentrieren. Für die Vorbereitung auf die Langbahnwettkämpfe werden auch Trainingseinheiten in die Landessportschule Frankfurt auf die 50m Bahn verlegt. „Die hohen Bahnmieten schmerzen uns sehr, aber viel schlimmer ist der zeitliche Aufwand für unsere Aktiven, die durch die Schule und den Sport sowieso schon sehr wenig Freizeit haben“ erklärt der Vorsitzender des SCWE Dr. Stephan Pohl, jedoch könne nur so das hohe Leistungslevel gehalten werden, da die Trainingskapazitäten im Wiesenbad nicht ausreichen.
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