SCWE bei Mannschaftsmeisterschaften nahezu auf der perfekten Welle
Zwei Titel, einen zweiten, einen dritten, einen vierten und einen sechsten Platz lautet die gute Bilanz des Schwimmclubs Westerbach Eschborn beim hessischen Landesfinale der Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Jugend, das am vergangenen Wochenende (7./8. März) in Frankfurt Höchst ausgetragen wurde.
Aushängeschild der Eschborner war wie erwartet die weibliche D-Jugend. Neben dem angestrebten Hessentitel war das Ziel Bundesfinale klar vorgeben. Jugendtrainerin Laura Iaccarino hatte ihre schnellstmögliche Formation mit Sara Bacher, Carmen Franiczek, Ana Käsler, Jessica Risch, Harkuka Matsushima, Sophia von der Bey, Emma Ostrem und Luise Volk aufgeboten. Im Vorkampf zwei Wochen vorher hatte man angesichts des Ziels mit zwei Teams eine Runde weiter zu kommen die zweite Mannschaft etwas verstärkt. Die acht Mädchen gingen hoch motiviert an den Start und schwammen die Konkurrenz schlicht in Grund und Boden. Am Ende siegten sie nach Abschluss der fünf Staffelwettbewerbe mit 1 ½ Minuten Vorsprung vor dem Nachbarn SG Frankfurt. Mit der Endzeit stand die Qualifikation für das Bundesfinale in Essen außer Frage. Das zweite Team mit Tabea Sander, Johanna Bauer, Hannah Zimmermann, Carina Kluß, Sophie Fischer und Tabea Steinhagen belegte am Ende den 6. Platz, wobei fünf von den sechs Aktiven aus dem jüngeren Jahrgang der D-Jugend (98/99) stammen und damit das Fundament für das nächste Jahr stellen.
Einen Kopf an Kopf Rennen mit der SG Frankfurt um den Titel lieferte sich die männliche C-Jugend (96/97) mit Christian Bauer, Max Pohl, Christian Weiser, Moritz Wolf, Moritz Deibel und Noah Gerullis. Während die Frankfurter im Vorkampf noch recht deutlich mit über 30 Sekunden gegen den SCWE gewannen, kam es diesmal zu einem puren Nervenrennen in der abschließenden Lagenstaffel, vor der die Eschborner mit knapp 3 ½ Sekunden führten. Am Ende fiel die knappe Entscheidung mit 31 Hundertstel zugunsten der SG Frankfurt. Der Grund für die Niederlage war jedoch sicher die Bruststaffel, wo sie 19 Sekunden auf die Gegner verloren. Trotzdem war die C-Jugend die Überraschung dieses Wettbewerbs.
Wer glaubt, dass man nur einmal knapp scheitern kann, der wurde diesmal eines besseren belehrt. Zwar nicht um 31 Hundertstel, aber mit 62 Hundertstel trotzdem unglaublich knapp verpasse die männliche D-Jugend mit Michael Lovas, Simon Westermann, Scott Mc Clymont, Max Krekel, Alexander Fuchs, Carl-Philipp Senze und Marcel Brümmer den Vize-Titel. Die Jungs freuten sich trotzdem über ihre Stoffaufnäher, welche traditionell anstatt Medaillen vergeben wurden. Die Jungen, die angesichts der sehr starken Mädchenriege etwas in den Schatten rückten, lieferten eine tolle Mannschaftsleistung und bewiesen mit Teamgeist ihr können.
Den zweiten Titel der Eschborner gewann die männliche E-Jugend (2000/2001) mit Max Bacher, Finn Helmke, Linus Diessner, Matthew Ostrem, Henri Krekel, Julian Grebe und Tillmann Wagner.
Wie den Mädchen gelang auch den Jungen im laufe des Wettbewerbs, durch Siege in allen fünf Staffeln, das Erschwimmen eines deutlichen Vorsprungs, welche am Ende knapp eine Minute betrug. Die Endzeit würde sicher ebenfalls für das Bundesfinale reichen, welches jedoch aktuell noch nur bis zur Jugend D ausgetragen wird. Dies hat jedoch den Vorteil, dass die Jungen ein Ziel vor Augen haben, denn schließlich werden sie altersbedingt bald die D-Jugend erreichen.
Als sechstes Team startete das weibliche B-Jugend Quartett bestehend aus Lara Deibel, Ann Kathrin Gerullis, Karin Grebe und Eileen Hohmann im Hallenbad Frankfurt Höchst. Der krankheitsbedingte Trainingsrückstand erwies sich leider als deutliches Handicap, sodass sie in der Endabrechnung auf dem unglücklichen vierten Rang landeten.
Zwar für das Finale qualifiziert, aber wegen krankheitsbedingten Ausfalls zweier Aktive nicht an den Start gehen konnte die weibliche A-Jugend.
Hoch zufrieden zeigten sich die SCWE-Verantwortlichen mit den Ergebnissen. Platz zwei im Medaillenspiegel und die Qualifikation zum DSV-Finale in Essen sind schließlich ein Grund zum Feiern. Partystimmung herrschte auch während des gesamten Wettbewerbes in der Eschborner Ecke. Tröten, lautstarke Anfeuerungsrufe und viele Emotionen waren hör- und sehbar. Sowohl für Aktive, Eltern und Trainer war die DMSJ wieder ein sensationelles Erlebnis.