SCWE D-Jugend knapp am Deutschen Meistertitel vorbeigeschwommen

 

Um 1,8 Sekunden hat die weibliche D-Jugend des Schwimmclubs Westerbach beim Bundesfinale der Deutschen Mannschaftsmeisterschaften den Titel verpasst. Im 50m-Hallenbad des frisch sanierten Schwimmsportzentrum Essens konnte Jugendcheftrainerin Laura Iaccarino zusammen mit ihrer Co-Trainerin Christjane Seufert die Bestbesetzung aufbieten. Viele schwierige Entscheidungen mussten im Vorfeld getroffen werden, sogar ein Ausschwimmen im Training wurde nötig. Der Auftakt in den Wettbewerb verlief hervorragend. In der 4x100m Freistilstaffel siegten die Eschborner mit knapp einer Sekunde Vorsprung vor ihrem schärfsten Konkurrenten der SSG Saar Max Ritter. In der folgenden Bruststaffel konnte man dem saarländischen Gegner sogar fast weitere sieben Sekunden abnehmen, sodass man mit einen gesicherten Vorsprung von acht Sekunden ins Hotel fuhr. Den Auftakt in den Wettkampfsonntag bot die 4x100m Rückenstaffel, in der sich überraschend mit den Wasserfreunden Spandau 04 ein dritter Verein in die Titelvergabe einzumischen versuchte. Mit neun Sekunden vor den Eschbornern gewannen sie. Die Eschborner Mädchen schlugen wieder gut eine Sekunden vor der SSG Saar Max Ritter an, ihr Vorsprung wurde also weiter ausgebaut. Die 4x50 Schmetterlingsstaffel ging mit vier Sekunden Vorsprung an die SSG. Vor der entscheidenden Lagenstaffel führten die Eschborner mit sechs Sekunden. Beim Landesentscheid war der SCWE zwar in der Lagenstaffel langsamer als die SSG, jedoch nur vier Sekunden. Bereits letztes Jahr ging der SCWE als führendes Team in die letzte Staffel, aber damals sehr knapp und angesichts der Konkurrenzzeiten auch ohne realistische Siegchance. Diesmal waren die Vorzeichen anderes. Spanende und nervenaufreibende Minuten lagen vor den Aktiven, Betreuern und Eltern in Essen und den daheimgebliebenen Trainern, Fans und Freunden des SCWE, welche per Internet Live-Timing bzw. Kontakt nach Essen immer auf dem aktuellen Stand waren. Nach einer ewigen Warterei war es endlich soweit, das letzte und entscheidende Rennen wurden angepfiffen. Nach der ersten Rückenteilstrecke waren vier Sekunden Vorsprung verschwommen, es wurde richtig spannend. Einige konnten schon nicht mehr hinsehen und trotz großem Kampf und sehr guten Zeiten aller Aktiven endete es sehr bitter. Der Titel schwamm davon. Am Ende fehlten 1,8 Sekunden zum Deutschen Meistertitel, dabei unterbot man sogar die bisherige Deutsche Rekordzeit im Wettbewerb deutlich. Jeder brauchte einige Minuten, um dies zu verdauen. Aber sämtliches Hadern half nichts und der Erfolg des deutschen Vize-Titels ist schließlich viel zu schön um traurig zu sein. Bei der abschließenden Siegerehrung, bei der sich traditionell alle Mannschaften verkleiden, freuten sich die acht Eschborner Mädchen Sara Bacher, Carmen Franiczek, Ana Käsler, Haruka Matsushima, Emma Ostrem, Jessica Risch, Luise Volk und Sophia von der Bey über den größten Erfolg der Vereinsgeschichte bei der DMSJ.

24-25. Januar
Hess. Lange Strecke, Bergen Enkheim
07-08. Februar
Süd. Lange Strecke, Plauen
21-22. Februar
DMSJ Bezirk, Wiesbaden
07.-08..März
DMSJ Hessen, Höchst
14.-15..März
DMSJ Bundesfinale, Essen
11..März
Jahreshauptversammlung
25.-26.April
Hessische Meisterschaften, Wetzlar
02.-03.Mai
Süddeutscher Mehrkampf, Karlsruhe
09.-10.Mai
Süddeutscher Meisterschaften, Burghausen
21.-24.Mai
Deutsche JG-Meisterschaften, Hamburg
13.-14.Juni
Hessische JG-Meisterschaften, Rotenburg
13.Juni
Deutsche Masters-Meisterschaften, Magdeburg
24/28.06
Deutsche Meisterschaften, Berlin; JG Mehrkampf
28/29.06
Hess. Mastersmeisterschaften, Offenbach
11.10.
DMS Masters
31.10.-01.11
Kreismeisterschaften, Eschborn
07.11.
DMS Masters, Berlin
07.-08.11
Hessische Meisterschaften, Wiesbaden
27.-29.11
Deutsche Kurzbahnmeisterschaften, Essen
05.12
Oberliga Hessen, Eschborn